Bewegung

Veränderungen kommen und gehen, unaufhaltsam in Bewegung, Zeitalter, Jahre, Tage kommen und gehen. Und wir bewegen uns mit, in der zyklischen Entwicklung des Lebens, um jede Chance zu nutzen, um weiter zu gehen. Bleiben wir stehen, treiben wir zurück.

Manchmal spulen wir die Kassette nochmal ab, um zu reflektieren, um zu sehen, was der Veränderung bedarf, was eingefahren, was neue Blickwinkel braucht.

Manchmal stecken wir auch fest in einer sadomasochistischen Zwangswiederholung, im Hamsterrad geliebter wie ungeliebter pathologischer Gewohnheiten, die wir wieder und wieder geübt haben. Sei es in Gedanken, Worten, Verhaltensweisen oder Handlungen. Dann dreht das Rad im Schlamm durch und viele kleine Keile, kleine, langsame Schritte, die erreicht werden können, um weiter zu kommen ohne zu versumpfen.

Oft ist es nur dieser eine kleine Schritt zur Seite raus aus der Strömung, und doch scheint auch dieser kleine Schritt manchmal unerreichbar. Es erfordert einen starken Willen, um diesen Kreis zu durchbrechen. Ist aber notwendig, wenn wir etwas verändern wollen. Leben ist Bewegung und eine entsprechende Herausforderung mit Krisen und Chancen. Wie auch stolpern, daraus lernen, wieder aufstehen und weiter gehen.

Wir können die Dinge nur dann gut steuern, wenn wir wach und bei klarem Verstand sind. Das Rad der Zeit zeigt uns mögliche Wege, lässt uns aber auch selbst fleißig arbeiten. Denn gehen müssen wir unseren Weg selbst. Auch die Richtung entscheiden wir an den zahllosen Wegkreuzungen immer wieder selbst. Und so verantworten wir unsere Entscheidungen im Bewusstsein unseres Selbst. Erreichen Autonomie, Freiheit und gegenseitigen Respekt auf Augenhöhe im Geben und Nehmen für uns sowie in der Gesellschaft mit unseren Weggefährten. Sehen unseren Gegenüber wie uns selbst in Handreiche und Spiegelung.

„Der nächste Schritt liegt direkt vor deinen Füßen. Auch ein kleiner Schritt kann die Welt bedeuten, wenn er gesehen, gegangen und erreicht wird. Die Schritte zum Ziel müssen gegangen werden, jeder Einzelne, auch wenn das verankerte Ziel bereits erreicht ist. Doch das Wissen, dass es bereits erreicht ist, lässt uns die Schritte gehen, auch wenn sie zuweilen beschwerlich sind. Langsam, Schritt um Schritt, damit die Energie konstant gehalten werden kann“


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